Hallo ihr Lieben und willkommen zum vierten Teil meiner Serie “Wie schreibe ich ein Exposé”, in dem ich euch zeige, wie ich meine Figuren in Szene setze, und warum man die Figurenbeschreibungen auf keinen Fall stiefmütterlich behandeln sollte.

Indivuell oder bewährt – richtig oder falsch?

 

Wenn ich etwas neu lerne, mag ich es, wenn mir jemand genau sagt, wie es geht. Ich möchte wissen, was richtig ist und was falsch. Nicht, weil ich mich dann sklavisch daran halten möchte, sondern weil ich daran glaube, dass man das Bewährte kennen sollte, um sich anhand dessen eine eigene Methode aufzubauen. Dabei kann man sehr nah am Altbewährten bleiben oder sich ganz bewusst davon lösen.

 

Jedes Exposé kann so individuell sein, wie der Roman, den es zusammenfasst, oder wie der Autor, der es geschrieben hat. Mein Autorenkollege und Schreibratgeberspezialist Stephan Waldscheidt hat für seinen Roman “Die kleine Göttin der Fruchtbarkeit” einen besonders originellen und spannenden Weg gewählt. (Exposé und Anschreiben findet ihr hier zum Nachlesen als pdf.

 

Meiner Meinung nach gibt es kein richtig oder falsch. Es ist nicht wichtig, ob du dich ganz genau nach einem bestimmten Schema richtest. Jeder kann sein Exposé so zusammenstellen, wie er möchte. Es gibt aber sehr wohl gut oder schlecht. Ein gutes Exposé verkauft deinen Roman, ein schlechtes führt dazu, dass der Lektor vielleicht nicht einmal über den Pitch hinaus liest.

 

Deswegen muss alles, was du in dein Exposé einschließt, einen Sinn haben. Jede Zeile muss dein Buch interessant machen, jedes Wort die allerwichtigstes Aufgabe erfüllen: zeigen, dass dein Roman etwas Besonderes ist und dass der Verlag es unbedingt kaufen sollte.

 

Wozu Figurenbeschreibungen?

 

Das gilt auch und ganz besonders für die Figurenbeschreibungen. Die Figuren tragen deine Geschichte, ihre Entwicklung ist es, die den Leser mitreißt und interessiert. Ob du nun einen Thriller oder einen Liebesroman geschrieben hast, es ist der innere Konflikt der agierenden Personen, ihre Motivation, ihre Ziele, ihr Scheitern, ihre Erfolge, die aus einer netten Idee eine gute Geschichte machen.

 

Dein Exposé sollte deswegen nie nur ein inhaltlicher Abriss deiner Geschichte sein, sondern eine Darstellung der Charakterentwicklung deiner Figuren. Wo steht die Figur am Anfang, wer ist sie am Ende der Geschichte? Dazu mehr in Teil 5 – “Die lange Inhaltsangabe”. (erscheint demnächst)

 

Die Figurenbeschreibung ist eines der wichtigsten Mittel im Exposé, um deinen Roman von der Masse abzuheben. Fülle deine Figurenbeschreibung nicht mit Belanglosigkeiten. Schreib nicht, was deine Figur für Hobbys hat oder welchen Schmuck sie gerne trägt. Außer diese Details sind absolut essentiell für die Handlung deines Romans und die Entwicklung der Figur. Lass die Figurenbeschreibung ihre Aufgabe erfüllen, mach sie zu einem unverzichtbaren Teil in deinem Exposé.

 

Was leistet eine gute Figurenbeschreibung?

 

Im Idealfall erfüllt die Figurenbeschreibung alle oder ein paar der folgenden Kriterien:

 

  • sie umreißt kurz (!), wer deine Figur ist: Alter, Beruf / Beschäftigung, Ausgangsposition am Anfang des Romans
  • sie zeigt, welche Figuren im Roman eine eigene Perspektive haben
  • sie deutet den inneren Konflikt der Figur an
  • sie zeigt, was deine Figur einzigartig macht und von anderen abhebt
  • sie macht neugierig
  • sie schafft eine Möglichkeit der Identifikation mit deiner Figur, den “ah, das geht mir auch so-Effekt”
  • sie bietet einen Ausblick auf die Konflikte und die Dynamik zwischen den handelnden Figuren

 

Neben den offensichtlichen Aufgaben benutze ich die Figurenbeschreibung gerne, um die lange Inhaltsangabe abzuspecken und frei von zu vielen verwirrenden Details zu halten. Alles, was über die Figuren unbedingt bekannt sein muss, damit man den Roman verstehen kann, aber keinen Platz in der langen Inhaltsangabe findet, packe ich in die Figurenbeschreibung:

 

  • die Vorgeschichte einer Figur (nur, wenn unbedingt nötig)
  • besondere Anekdoten, Leidenschaften oder die äußeren Umstände der Figur

 

Welche Figuren sollten eine Beschreibung bekommen?

 

Es gibt die Faustregel, alle Figuren einzeln aufzuführen, die in der langen Inhaltsangabe namentlich erwähnt werden.

 

Ich persönlich halte es anders. Ich würde die Perspektivträger aufführen, weitere Figuren nur, wenn eine genauere Beschreibung für das Verständnis des Romans oder der langen Inhaltsangabe unerlässlich ist. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

 

Nicht zuletzt ist es auch eine Frage des Genres. Ich schreibe vor allem Liebesromane, die ganz stark auf die beiden Hauptfiguren fokussiert sind. Wer aber zum Beispiel einen Roman mit vielen gleichwertigen und interessanten Nebenfiguren hat, die einen Großteil der Handlung tragen, könnte durchaus darüber nachdenken, die wichtigsten dieser Figuren mit eigener Figurenbeschreibung aufzulisten.

 

Wie lang sollte eine Figurenbeschreibung sein?

Auch hier gibt es kein richtig oder falsch. Ich habe meist etwa vier bis sechs Zeilen pro Figur. Wichtig: Die Verhältnisse sollten passen: wenn eine Hauptfigur nur zwei Zeilen Beschreibung hat, eine Nebenfigur aber sechs, dann stimmt etwas nicht und es könnte der Eindruck entstehen, dass deine Hauptfigur uninteressant ist.

 

Schritt für Schritt zur Figurenbeschreibung

 

Am Beispiel von “Prinz Hakennase” demonstriere ich euch, wie ich bei einer Figurenbeschreibung vorgehe. Als erstes beantworte ich folgende Fragen:

 

  • wer ist die Figur? (Alter, Beruf, Leidenschaften)
  • warum sollte der Leser sich für ihre Geschichte interessieren?
  • welche Details der Vorgeschichte sind so wichtig, dass man sie unbedingt erwähnen muss?

 

Dann betrachte ich meinen Pitch, den ich immer als erstes schreibe. (Wie schreibe ich einen Pitch?)Er sollte sich mit der Figurenbeschreibung ergänzen. Was du im Pitch erwähnt hast, muss bei den Figuren nicht wiederholt werden.

 

Der Pitch

 

Mein Pitch für “Prinz Hakennase”:

 

Nichts verbindet die 21-jährige Radha, die sich als New Yorkerin sieht und studieren möchte, noch mit ihren indischen Wurzeln. Als ihre Eltern sie mit einem standesgemäßen Inder verheiraten wollen, schlägt sie alle Bewerber mit Beleidigungen und schlechtem Benehmen in die Flucht. Zur Strafe wird Radha nach Indien geschickt, wo sie lernen soll, sich den Traditionen zu beugen. Doch Radha lehnt sich mit allen Mitteln auf, bis ihre Tante sie aus Wut verheiratet. An einen Unberührbaren, dessen elendes Dasein Radha von nun an teilen muss. Kann Radha sich damit abfinden, ihr Leben mit der harten Arbeit auf dem Feld zu verbringen? Und sind wirklich entstellende Narben der Grund, warum ihr Ehemann sein Gesicht mit Tüchern vor ihr verbirgt?

 

Figurenbeschreibung für meine weibliche Hauptfigur

 

Version 1:

 

Radha (21) hat gerade das College abgeschlossen und möchte nun auf die Universität. Was sie genau studieren möchte, weiß sie noch nicht. Sie ist bisher sehr modern und frei erzogen worden, indische Traditionen bedeuten ihr nichts.

Wir wissen jetzt, wer Radha ist, was ihre Ziele sind und wo sie sich sieht. Das Konfliktpotential, das im Plot steckt, lässt sich anhand von Figurenbeschreibung und Pitch sofort erkennen. Um den Effekt noch zu vergrößern könnte man noch einfügen, dass Radha nie Geldsorgen gekannt hat, dann ist sofort klar, wie unheimlich groß der Kulturschock für sie werden wird.

 

Version 2:

Radha (21) hat gerade das College abgeschlossen und möchte nun auf die Universität. Was sie genau studieren möchte, weiß sie noch nicht. Als Tochter äußerst wohlhabender Eltern an der Upper East Side in Manhattan aufgewachsen, ist sie ein Leben in Luxus gewohnt. Teure Kleidung und das New Yorker Nachtleben genießt sie in vollen Zügen. Sie ist bisher sehr modern und frei erzogen worden, indische Traditionen bedeuten ihr nichts.

Den letzten Satz könnte man streichen, das ergibt sich eigentlich aus den Partys und das mit den Traditionen steckt auch schon im Pitch.

Generell lässt sich hier noch mehr verfeinern, aber ich fertige zuerst die Beschreibung für meine männliche Hauptfigur an, da sich beide Beschreibungen beeinflussen.

 

Figurenbeschreibung für meine männliche Hauptfigur

 

Bei der Figurenbeschreibung des Love Interests ist es gut, schon mal das Konfliktpotential zwischen den beiden Hauptfiguren anzudeuten. Wo werden sie aneinander rauschen?

 

Version 1:

Krishan (23) ist als Sohn indischer Großgrundbesitzer teilweise in New York, teilweise in Indien aufgewachsen. Indien bedeutet ihm alles und er arbeitet hart daran, Traditionen und Moderne zu verbinden. Auf dem Land seiner Familie sorgt er für faire Arbeitsbedingungen, Bildungschancen und menschenwürdige Lebensumstände, um so auf Dauer das Leben der armen Landbevölkerung zu verbessern.

 

Durch diese Beschreibung wirkt Krishan sehr ernst, fast zu gut. Ich will nicht, dass er wie ein Gary Stu wirkt und es sollte auch ersichtlich sein, dass die beiden Hauptfiguren durchaus etwas gemeinsam haben. Ich füge also noch einen Satz ein:

 

Version 2:

 

Krishan (23) ist als Sohn indischer Großgrundbesitzer teilweise in New York, teilweise in Indien aufgewachsen. Indien bedeutet ihm alles und er arbeitet hart daran, Traditionen und Moderne zu verbinden. Auf dem Land seiner Familie sorgt er für faire Arbeitsbedingungen, Bildungschancen und menschenwürdige Lebensumstände, um so auf Dauer das Leben der armen Landbevölkerung zu verbessern. Wenn er in New York ist, wo er studiert, lässt er sich gerne auf Partys blicken und ist auch einem gelegentlichen One Night Stand nicht abgeneigt.

 

Etwas lang, vielleicht kann später noch gekürzt werden. Jetzt bringe ich erst mal die beiden Figurenbeschreibungen zusammen:

 

Vergleich der Beschreibungen

 

Radha (21) hat gerade das College abgeschlossen und möchte nun auf die Universität. Was sie genau studieren möchte, weiß sie noch nicht. Als Tochter äußerst wohlhabender Eltern an der Upper East Side in Manhattan aufgewachsen, ist sie ein Leben in Luxus gewohnt. Teure Kleidung und das New Yorker Nachtleben genießt sie in vollen Zügen. Sie ist bisher sehr modern und frei erzogen worden, indische Traditionen bedeuten ihr nichts.

 

Krishan (23) ist als Sohn indischer Großgrundbesitzer teilweise in New York, teilweise in Indien aufgewachsen. Indien bedeutet ihm alles und er arbeitet hart daran, Traditionen und Moderne zu verbinden. Auf dem Land seiner Familie sorgt er für faire Arbeitsbedingungen, Bildungschancen und menschenwürdige Lebensumstände, um so auf Dauer das Leben der armen Landbevölkerung zu verbessern. Wenn er in New York ist, wo er studiert, lässt er sich gerne auf Partys blicken und ist auch einem gelegentlichen One Night Stand nicht abgeneigt.

 

Feintuning

 

Beim Lesen merkt man sofort, dass hier zwei Welten aufeinander prallen werden und man sich auf hitzige Wortgefechte einstellen kann. Diesen Effekt kann man ruhig noch verstärken, indem bei Radhas Beschreibung noch eine Zeile hinzugefügt wird:

 

Radha (21) hat gerade das College abgeschlossen und möchte nun auf die Universität. Was sie genau studieren möchte, weiß sie noch nicht. Als Tochter äußerst wohlhabender Eltern an der Upper East Side in Manhattan aufgewachsen, ist sie ein Leben in Luxus gewohnt. Teure Kleidung und das New Yorker Nachtleben genießt sie in vollen Zügen. Sie ist bisher sehr modern und frei erzogen worden, indische Traditionen bedeuten ihr nichts, sie verachtet alles, was aus Indien kommt, betrachtet es als rückständig und hat kein Interesse daran, ihr Heimatland zu besuchen.

 

Leider wirkt Radha nun etwas hochnäsig und klischeehaft. Genau das ist aber nicht Sinn der Geschichte. Radha ist eine sehr ambivalente Figur, die gute Gründe hat, ihr Heimatland abzulehnen. Deswegen formuliere ich die Beschreibung noch einmal um und kürze auch gleich heraus, was schon im Pitch steht:

Radha (21) ist als Tochter äußerst wohlhabender Eltern an der Upper East Side in Manhattan aufgewachsen und ein Leben in Luxus gewohnt. Modern und freizügig erzogen, genießt sie teure Kleidung und das New Yorker Nachtleben in vollen Zügen. Indische Traditionen bedeuten ihr nichts, sie empfindet sie als einengend. Indien ist für sie der Inbegriff der Rückständigkeit, weswegen sie am liebsten nichts damit zu tun haben möchte.

 

Ein bisschen fehlt mir noch der Konflikt in der Liebesgeschichte, aber man muss auch nicht versuchen, alles reinzuquetschen. Lieber stimmige, runde Beschreibungen mit eindeutiger Aussage.

Wichtig ist, dass Pitch und Figurenbeschreibungen neugierig machen und man einen guten Auftakt für die lange Inhaltsangabe geschaffen hat. Ich denke, das ist hier auf jeden Fall gegeben, deswegen lasse ich es nun erst mal so. Später kann man noch ein bisschen daran feilen, je nachdem, was alles in der langen Inhaltsangabe vorkommt.

 

Abgleich mit dem Pitch

 

Abhängig vom Inhalt des Pitchs können die Beschreibungen nun noch verfeinert und gekürzt werden, außerdem wird noch eingefügt, wer eine Perspektive hat:

 

Kurzinhalt:

 

Nichts verbindet die 21-jährige Radha, die sich als New Yorkerin sieht und studieren möchte, noch mit ihren indischen Wurzeln. Als ihre Eltern sie mit einem standesgemäßen Inder verheiraten wollen, schlägt sie alle Bewerber mit Beleidigungen und schlechtem Benehmen in die Flucht. Zur Strafe wird Radha nach Indien geschickt, wo sie lernen soll, sich den Traditionen zu beugen. Doch Radha lehnt sich mit allen Mitteln auf, bis ihre Tante sie aus Wut verheiratet. An einen Unberührbaren, dessen elendes Dasein Radha von nun an teilen muss. Kann Radha sich damit abfinden, ihr Leben mit der harten Arbeit auf dem Feld zu verbringen? Und sind wirklich entstellende Narben der Grund, warum ihr Ehemann sein Gesicht mit Tüchern vor ihr verbirgt?

 

Die Figuren:

 

Radha (21, Perspektivträgerin 1. Person Präsens) ist als Tochter äußerst wohlhabender Eltern an der Upper East Side in Manhattan aufgewachsen und ein Leben in Luxus gewohnt. Modern und freizügig erzogen, genießt sie teure Kleidung und das New Yorker Nachtleben in vollen Zügen. Indische Traditionen bedeuten ihr nichts, sie empfindet sie als einengend. Indien ist für sie der Inbegriff der Rückständigkeit, weswegen sie am liebsten nichts damit zu tun haben möchte.

 

Krishan (23, Perspektivträger 1. Person Präsens) ist als Sohn indischer Großgrundbesitzer teilweise in New York, teilweise in Indien aufgewachsen. Indien bedeutet ihm alles, er möchte Traditionen und Moderne verbinden. Auf dem Land seiner Familie setzt er sich für faire Arbeitsbedingungen, Bildungschancen und menschenwürdige Lebensumstände ein. Wenn er in New York ist, wo er studiert, lässt er sich gerne auf Partys blicken und ist auch einem gelegentlichen One Night Stand nicht abgeneigt.

Fazit

 

Ich denke, Beschreibungen und Pitch ergänzen sich jetzt ziemlich gut und zeigen recht deutlich, wo das Potential der Geschichte liegt und dass sie ziemlich spannend werden könnte. Es wird auch deutlich, dass es sich bei dem Roman nicht nur um einen oberflächlichen Liebesroman handeln wird, sondern dass es eine interessante und aktuelle Rahmenhandlung gibt.

 

Ich denke, damit habe ich eine gute Ausgangssituation für die lange Inhaltsangabe geschaffen, mit der es in der nächsten Folge weitergeht.

 

Wie hat es euch gefallen?

 

Ich hoffe, auch mit dieser Folge konnte ich euch einen guten Einblick in meine Arbeitsweise geben und euch vielleicht auch ein wenig auf dem Weg zu eurem eigenen Exposé helfen.

 

Lasst mich wissen, ob diese Folge für euch hilfreich war oder löchert mich mit Fragen, wenn etwas unklar geblieben ist. Vielleicht kann ich helfen. 🙂 Ich freue mich auf eure Kommentare!

 

Eure Alana

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