+++ „Josh.”
Wie erstarrt bleibe ich stehen, sehe ihn einfach nur an und versuche zu begreifen, dass er es wirklich ist. Nicht nur eine der vielen Wahnvorstellungen der letzten Wochen. Anfangs habe ich mir so oft gewünscht, dass er wie aus dem Nichts vor mir steht. Aber das war, bevor ich es überwunden hatte. Bevor ich Tijs versprochen habe, mit ihm auszugehen. Bevor ich mich gefreut habe, dass es endlich vorbei ist.
„Hey.” Mehr sagt Josh nicht. Nur hey. Ein einziges Wort, getragen von seiner dunklen Stimme, durchdrungen von seinem liebevollen Lächeln. Es reicht, um mir zu zeigen, wie sehr ich mich belogen habe. Nichts ist vorbei. Gar nichts. Mit einem einzigen Wort macht er meine Erleichterung zunichte. Er zerstört die wunderbare Illusion, die ich heraufbeschworen habe. Dass ich es schaffen könnte, Tijs zu küssen, obwohl es doch nur Josh ist, den ich küssen will. Er zerstört die Lüge, die ich mir immer wieder vorbete: Dass ich ihn vergessen kann. Vielleicht hätte es trotzdem funktioniert und ich hätte es geschafft, aber er hat alles kaputt gemacht. Mit einem einzigen dummen Wort. +++

(c) Emilia Lucas, Steal my Heart – Gesamtausgabe, feelings

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